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Ausrüstung zu Wanderungen/ Trekking in den Pyrenäen
 
Einleitung- Ausrüstung zu Wanderungen/ Trekking in den Pyrenäen
 
Auf den Wanderwegen in den Pyrenäen wie dem  GR10, GR11, HRP z.B.  wird sicher nicht die "spitzen" Ausrüstung benötigt (Was immer das ist- da kann wieder diskutiert werden). Eine moderne Ausrüstung gibt aber Sicherheit bei jedem Wetter, ein guter Wetterschutz ist Pflicht in den Bergen. Und das Gewicht vom Rucksack spielt immer eine Rolle.
Ich schreibe nicht viel  über die Produkte- welcher Schlafsack, welches Zelt.... sondern was wird für Touren in den Pyrenäen gebraucht.
Im Netz gibt es etliche Seiten die sich mit dem Thema Ausrüstung  beschäftigen, z.B.
 
Die Outdoorseiten
oder
Das Trekkingforum
oder
Trekking Ultraleicht
 

Alles nutzloses muss raus.
Jedes T- Shirt oder paar Socken erhöht das Gewicht. Je weniger getragen werden muss, um so leichter wird die Wanderung. Das Gehen wird im schwierigem Gelände sicherer und ist nicht so mühevoll. Es gilt also nur Ausrüstungsgegenstände mitzunehmen die auch wirklich genutzt und gebraucht werden.
Und das ist eine schwierige Entscheidung, der eine braucht ein großes Zelt, dem anderen reicht ein kleines Tarp, der nächste trägt einen drei Kilo Rucksack mit dicken und bequemen Polstern, dem anderen reicht ein Rucksack ohne Gestell der knapp ein 50 gr.  wiegt. Der nächste braucht zwei dicke Bücher oder ein extra T- Shirt und Hose in der Nacht.
Einige Dinge müssen aber bei jeder mehrtägigen Wanderung eingepackt werden, für andere Sachen muss ein wenig überlegt werden.
 
Pflicht im Rucksack ist:
  • ein Wind- und Regenschutz
  • warme Zusatzkleidung
  • eine Rettungsfolie/ Bivacsack oder ähnliches (falls kein Zelt dabei ist)
  • Wasser und etwas zu Essen- Tagesproviant
  • Karte und Kompass,
  • Pflaster etc. für Verletzungen
  • Taschenlampe
  • Ausweis ,Geld ....
Alles andere muss entsprechend der geplanten Tour eingepackt werden:
  • wird in Hütten geschlafen, oder draußen
  • wird in den Hütten gegessen , gibt es dort etwas zu Essen?
  • Brauche ich Wechselkleidung?
  • Wie oft kann ich Nahrungsmittel nachkaufen?
  • In welcher Jahreszeit bin ich unterwegs?
  • Wie unabhängig möchte ich sein?
Zum grübeln und spielen gibt es daher hier meine aktuelle- 2012er-  Rucksack Packliste zum Download
-  als PDF oder Excel Datei
   Download
- Packliste 2012 - Excel
- Packliste 2012 - PDF
 
 
 
 
 
 
Alte Packliste - 2011
Packliste - Excel
Packliste - PDF

Ein paar Tipps zu Ausrüstung für die Pyrenäen  gibt es weiter unten....

Oben Ausrüstungstipps Packlisten Download Ausrüstungsgrübeleien der letzten Jahre
 
 
Ausrüstungs- Tipps für die Pyrenäen
Für Wanderungen in der wärmeren Jahreszeit in den Pyrenäen (Anfang Juni - Oktober..... )
 
Zelt, Tarp oder Hütte
- mehr Infos zu den Refuges /Refugio in den Pyrenäen..... siehe hier
 
Die Entscheidung ist schon mal- nehme ich ein Zelt mit oder nicht- schlafe ich in den Hütten, einer Gite d' Etape oder eben  im Zelt?
Mit Zelt wird der Rucksack deutlich schwerer, Kocher und Nahrungsmittel, ein warmer Schlafsack werden dann gebraucht. In den Pyrenäen kann mit vorausschauender Planung ohne Zelt gewandert werden.
Es gibt genug bewirtschaftete Berghütten oder auch einfachere offene unbewirtschafteten Hütten. 
Ich bin aber gerne unabhängig und nehme daher ein Zelt mit. Ich habe keine Lust Tags zu grübeln ist die Hütte voll.....   ist dort noch ein Platz frei- und eine volle Hütte ist mir einfach zu laut und zu eng.
Ich schlafe aber ab und zu gerne in den Hütten, mal eine Matratze (wenn auch oft schlechte) ist einfach gemütlich. Eine warme Dusche alle paar Tage ist einfach klasse. Und auch das doch manchmal  lästige Lager auf -und abbauen entfällt.
Je nachdem wie ich mich fühle, dem Wetter und ob es überhaupt erlaubt ist zu Zelten entscheide ich mich- Hütte oder Zelt.  Es ist unbeschreiblich und intensiv draußen zu Übernachten, daher hört ein  Zelt für mich in den Rucksack.
Wer auf die Hütten angewiesen ist, sollte in der Saison (Juli/ August) und an den viel besuchten Orten (z. B die Goritz Hütte) besser Reservieren- also sich vor Eintreffen kurz telefonisch Anmelden- das erledigt aber auch der Hüttenwirt.
 

Schlafsack
- Wetter Informationen... siehe hier
Hüttenübernachtung,
auf den bewirtschafteten Hütten wird kein Schlafsack benötigt, es liegen Decken bereit. Wer die nicht mag oder schnell friert nimmt ein Schlafsackinlett oder einen leichten Schlafsack mit. Auf den unbewirtschafteten Hütten liegen ab und zu Decken aus - aber sehr selten. Matratzen sind in den unbewirtschafteten Hütten
sehr selten
 
Zeltübernachtung/ Temperaturbereich,
mit einem Schlafsack knapp um 0° Komfort Temperatur ist man zu Beginn des Sommers (Anfang Juni)  meist auf der sicheren, warmen Seite. In Juli /August ist es warm , oft richtig heiß,  aber auch dort können Wetterkapriolen kühle Nächte bringen.
Ende August sind die Nächte oft schon kühl-  nur knapp über 0°.- teils auch darunter. Anfang September empfehle ich einen Schlafsack mit  ca.  -5° Leistung . Ende September/ Oktober sollte  der Schlafsack noch leistungsfähiger sein.
Mitte September 2005 war es beim ersten Wintereinbruch  -8°  an der Refuge de Portillon auf 2500 m.
Falls in den Tälern oder bei schlechtem Wetter in Hütten geschlafen wird wird, geht es auch mit etwas weniger Temperatur Reserve.
Und wie immer- es kommt auf das Wetter an, es gibt wärmere  und kältere Jahre.

Kleidung
Ein T-Shirt trage ich zum Wandern, ein anderes für den Abend. Socken hören bei mir zwei Paar mit- eins zum Wandern- eins für abends. Ebenso Unterhosen, eine am Körper und eine frische. So oft ich kann, Wasche ich die T-Shirts/ Unterwäsche und seltener die Socken- die trockenen einfach langam.
Falls es kühler wird  ziehe ich einen dünnen Fleecepullover oder ein Hemd über das T- Shirt. Wenn es windig und kühl ist hilft die Regenjacke/ Regenhose. In Bewegung wird es schon warm sein.
Ein warmer Pullover hört jedoch auch im Juli in den Rucksack.  Ab Ende August/ September sind die Abende kühl und man sollte sich auf Temperaturen im einstelligen Bereich einstellen und auch mal darunter- ich pack dafür nun eine leichte Daunenjacke ein.
Hosen, das beschäftigte mich über Jahre - zwei Hosen oder eine Hose. Also eine für den Tag und zusätzlich eine (saubere) für den Abend. Mittlerweile hab ich mich entschieden- ich nehme nur eine lange Hose mit. Eine nasse Hose hatte ich nie am Abend- wenn es regnet hab ich die Regenhose drüber. Im Sommer - Juli /August ist eine Zipphose sinnvoll- oder ein kurze Hose zusätzlich.
Für den Kopf habe ich immer eine Hut mit, schützt vor Sonne , Regen, wärmt falls es kühl wird und der Schweiß läuft  nicht ständig über das Gesicht. Außerhalb des Hochsommers sind ein paar leichte Handschuhe nützlich. Ein Buff wärmt den Hals und die Ohren wenn mal ungemütlich ist.

Regen,
ich lief oft durch den Regen, daher gehe ich ohne Regenjacke und Hose nicht in die Pyrenäen, im Hochsommer - in Juli /August würde ich über die Regenhose noch mal grübeln. 


Küche- warmes Essen- Kocher /Töpfe/ Wasser
- mehr Informationen zu Essen und Trinken/ Brennstoff... siehe hier
Wer nur in bewirtschafteten Hütten übernachtet und dort auch isst braucht keinen Kocher.
Teilweise stehen in den bewirtschafteten Hütten Kocher und Töpfe zur freien Nutzung bereit.
 
Nahrungsmittel
An den Berghütten gibt es nur Kleinigkeiten zu kaufen- Schokolade, Mars...oft auch Lunchpakete. Jedoch gibt es keine Nudeln etc. die sich Zelt Wanderer am Abend zubereiten zu kaufen. Das gibt es nur in den Ortschaften....

Für das Frühstück:
 - Ich frühstücke nur an den bewirtschafteten Hüten. Beim Bivac ist es mir morgens zu frisch- ich esse dann erst gegen 10 / 11 Uhr etwas

Über den Tag:      
 
- Käse ,Wurst, Schokolade, Brot (Baguette)

Abends:

- Knorr Spaghetteria oder ähnliches.

Ein Beutel reicht für mich Abends. Zum Abschluss bisschen Schokolade....
 
Wasser
 
Das Wasser aus den Bächen in den Pyrenäen ist in der Regel problemlos Trinkbar. Aufpassen muss man natürlich bei Weideland, unterhalb von Ortschaften etc. . Oben in den Bergen ist das Wasser aber sauber.
Zur Sicherheit nehme ich Entkeimungstabletten (z.B. Micropur Forte) mit, weidendes Viehzeug gibt es auch über 2000m.  Mit der nötigen Beobachtung des Wassers und der Umgebung wird es aber keine Probleme geben.  Bisher lief es bei mir gut- (durchfallmäßig).
Einen Wasserfilter halte ich für unnötig. Normalerweise hab ich 1 Liter Wasser mit- in zwei 0,5 L PET Flaschen. Zusätzlich noch eine 2,4 L. Platypus, um am Lager oder bei sehr heißen Bedingungen mehr Wasser mit zutragen. Die Flaschen sollten bei jeder Möglichkeit gefüllt werden.

Steigeisen, Grödel,
 
nehme ich keine mit, zu den Zeiten in denen ich Unterwegs bin (meist Ende August/ September), sind die Schneefelder mit der entsprechenden Vorsicht kein großes Problem. Wer früher unterwegs ist, muss über Steigeisen und Pickel nachdenken, im Mai/ Anfang Juni  sind diese zu empfehlen.
2014- auf Tour Ende Oktober /Anfang November- nahm ich Microspikes mit - brauchte ich aber nicht.
 

Orientierung
-  Tipps und Informationen zu Karten für die Pyrenäen...   siehe hier
Der Kompass ist in der Tasche am Hüftgurt. Er wird zwar selten gebraucht, aber doch ein muss in den Bergen. Das GPS ist in einer kl. Tasche am Schultergurt.
Damit ich die Karten nicht ständig aus dem Rucksack kramen muss, und das Entfalten lästig ist, drucke ich  die Umgebung meiner geplanten Strecke auf DIN A4 - so 1:25.000- aus. Die Ausdrucke der Tagesetappe stecke ich in eine normale Klarsichthülle.
Für den großen Überblick, oder um auf Tour  evtl. eine andere Strecke zu suche, nehme ich immer die entsprechenden  Karten der "editions-sudouest- Rondo Editions" 1:50.000 als Backup mit.
Sonstiges:
Wanderstöcke, sind mittlerweile bei vielen akzeptiert, es gibt auch Skeptiker. Ich finde die Dinger sehr sinnvoll, sie geben im schwierigen Gelände, mit schweren Rucksack Sicherheit, schonen die Knie und sparen Kraft.
 
 
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